21.06.2018 | 

Ein ziemlich sportlicher "AzubiTag"

Unsere diesjährige Azubifahrt stand ganz unter dem Motto ,,Sport“. Wir durften die Faszination eines Porsche erleben und uns anschließend beim Wildwasser Rafting beweisen.

Der Tag startete um 7 Uhr, als wir uns an der Einfahrt der KWD in Radeberg trafen. Wir mussten auch nicht lange auf unseren Minibus mit 19 gemütlichen Sitzplätzen und unseren netten Fahrer warten. Viele von uns ließen es sich nicht nehmen noch ein bisschen Kraft zu tanken, bevor der Tag richtig losging.

Um 8:30 Uhr erreichten wir das Porsche Werk in Leipzig. Es war überragend, überall sah man einen Porsche umherfahren, das Kundenzentrum war in Form eines Diamanten gebaut und auf der Teststrecke hörte man schon die Motoren. Ein Blick auf die Teststrecke und man wurde mit dem ,,Porschevirus“ infiziert. Bei der Werksbesichtigung durften wir einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen. Wir begleiteten den Panamera und den Macan vom Karosseriebau, über die Lackiererei bis hin zur Montage. Der entscheidende Moment beim Bau eines Automobils ist die Hochzeit, dabei wird die Karosserie mit dem Antriebsstrang und dem Fahrwerk verbunden. In der Montage stehen vor allem die Wünsche und Vorstellungen des Kunden im Mittelpunkt. Die Feuertaufe für jeden Porsche ist eine Testfahrt auf der werkseigenen Rundstrecke. Porsche Leipzig stellt täglich ca. 600 Fahrzeuge her. Ein Fahrzeug durchläuft die Fertigungslinien in 2 – 3 Tagen.

 

 

KWD, Azubi, KWD Automotive

Nach der gelungenen Besichtigung begaben wir uns auf den Weg zum Mittagessen. Um 13 Uhr kamen wir in der Innenstadt an und stärkten uns mit einem leckeren Burger mit Pommes und einer eiskalten Limonade.

 

Danach fuhren wir ganz entspannt nach Markkleeberg zum Kanupark. Dort angekommen hatten wir noch ein wenig Zeit, um einen Kaffee zu trinken oder ein Eis zu essen. So gegen 16 Uhr bekamen wir einen Neoprenanzug, dazugehörige Schuhe, Schwimmweste und einen Helm. Danach gab es eine kurze Sicherheitsunterweisung und dann ging es fast schon los. Zuerst musste man den ,,Sprung ins kalte Wasser“ wagen. Wir stellten uns in Reih und Glied an und wurden dann nacheinander ins Wasser geschubst. Als nächstes wurden wir in zwei Boote eingeteilt und jeder bekam einen coolen Guide. Bei den Fahrten wurde jede helfende Hand gebraucht, damit man die Kontrolle über das Boot behielt. Man musste sich auf die anderen verlassen, dass jeder das machte, was der Guide sagte, damit alle vorankamen. Das Highlight war das gewollte Untergehen des Bootes, jeder wurde hinten gezielt im Boot positioniert und als der Guide absprang, kippte das Boot mit uns um. Bei den ganzen Fahrten und dem Spaß vergaßen wir völlig die Zeit. Ehe man sich versah, war unsere Fahrt zu Ende und wir ,,pellten“ uns aus den Neoprenanzügen, was ziemlich lustig aussah. Mit nassen Haaren, völlig ausgepowert aber mit einem Grinsen im Gesicht stiegen wir um etwa 18:30 Uhr in den Bus und fuhren nach Hause.

 

(Emily Drowatzky)